Ausgemusterte Zertifizierung = wertloses Wissen?

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Ausgemusterte Zertifizierung = wertloses Wissen? Warum das ein Trugschluss ist. 📜💡

Salesforce entwickelt sich rasant weiter und mit dem Wandel der Plattform werden regelmäßig auch ältere Zertifizierungen in den „Ruhestand“ geschickt (retired).

Wer viel Zeit und Herzblut in diese Prüfungen gesteckt hat, fragt sich dann zu Recht: War das jetzt alles umsonst?

Ein aktueller Beitrag von Salesforce Ben bringt es auf den Punkt, den wir aus der Praxis täglich bestätigen können: Definitiv nein.

Warum „veraltete“ Zertifikate und historisches Wissen wertvoll bleiben:

🔹 Verständnis für die Substanz: Wer weiß, wie Architekturen vor ein paar Jahren gebaut wurden, durchschaut Legacy-Systeme bei Migrationen und Org-Merges viel schneller.

🔹 Fundament schlägt Hype: Das Grundverständnis für Datenmodelle, Logiken und Geschäftsprozesse ändert sich nicht. Egal wie der neueste Badge heißt.

🔹 Lernbereitschaft als Mindset: Eine ausgemusterte Zertifizierung zeigt, dass jemand die Plattform-Historie aktiv mitgestaltet und durchlebt hat.

Die Business-Perspektive für Partner-Teams:

Ja, für den offiziellen Partner-Status (Navigator Scorecard) müssen wir als Implementierungspartner am Ball bleiben und die Zertifizierungen unserer Teams stets auf die neuesten Nachfolger (wie Agentforce & Data Cloud) aktualisieren.

Aber für den echten Projekterfolg zählt am Ende nicht nur der frischeste Badge auf dem Papier, sondern die Kombination aus aktuellem Plattform-Wissen und jahrelanger Praxiserfahrung.

Wie handhabt ihr ausgemusterte Zertifizierungen in eurem Profil oder bei der Team-Entwicklung? Lasst ihr sie auf dem CV oder pflastert ihr alles komplett neu?

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